Wenn Friseure impfen dürften

Hamburg, den 01.03.2021.

Eine interessante These fernab von Fahrzeugen und Haftpflichtschäden, aber aktueller denn je.

Wenn Friseure impfen dürften, wäre die deutsche Bevölkerung in März einmal durchgeimpft.

Wie kommen wir zu dieser Annahme?

Natürlich müssten auch genügend Impfdosen zur Verfügung stehen. Und wir müssten davon ausgehen, dass die Impfkampagnen noch nicht gestartet haben.

Zum 31.12.2019 gab es deutschlandweit insgesamt rund 80.600 Betriebe im Friseurhandwerk (laut Statista.com). Wenn jeder Betrieb drei Friseure hat, könnten 241.800 Menschen gleichzeitig die Haare geschnitten werden. Bestimmt schafft ein durchschnittlicher Friseur bei voller Auslastung mindestens 15 Haarschnitte am Tag. Das wären ca. 3,6 Millionen Haarschnitte am Tag. Bei 83 Millionen Menschen würde es ca. 23 Tage dauern, bis alle in Deutschland lebenden Menschen einen neuen Haarschnitt bekommen. 23 Arbeitstage hat exakt der März 2021, wenn die Samstage und Sonntage als Ruhetage rausgerechnet werden.

Gerade jetzt nach dem Lockdown (zumindest in Hamburg), ist der Bedarf nach einem Haarschnitt größer denn je. Wir empfehlen eine Impfung vor dem Haarschnitt.

Eine sehr interessante Annahme! Natürlich dürfen Friseure nicht impfen. Das ist doch klar.

Zum Glück gibt es nicht nur Friseure in Deutschland, sondern auch niedergelassene Ärzte.

Im Jahr 2019 gab es 116.330 niedergelassene Ärzte (laut aok-bv.de). Um ebenfalls im März die deutsche Bevölkerung durchzuimpfen, müsste jeder niedergelassene Arzt im Durchschnitt 31 Impfungen am Tag injizieren. Dafür ohne dem Patienten die Haare zu schneiden. Machbar, oder?

Wir wünschen beste Gesundheit.

Euer Gutachterteam in Hamburg.

 

 

Arben Emsija

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